iRobot Roomba PET – Saugroboter für Haustierbesitzer

Hunde- und Katzenbesitzer haben neben dem normalen Staub zusätzlich auch mit Tierhaaren in der Wohnung zu kämpfen. Besonders die Zeit während des Fellwechsels ist eine Herausforderung für jeden Staubsauger. Aus diesen Grund bietet iRobot verschiedene Roomba-Modelle speziell für Haustierbesitzer an. Wir beantworten Ihnen alle Fragen zum Thema Roomba und Haustiere:

Muss es unbedingt ein Roomba PET-Modell sein?
Was ist das Besondere an den PET-Modellen?
Welche Roomba-Modelle eignen sich für Haustierbesitzer?
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Wie reagieren Haustiere auf den Roboter?
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Muss es unbedingt ein Roomba PET-Modell sein?

Wer eine kurzhaarige Katze hat, die kaum Haare verliert, kann getrost jeden Roomba nutzen. Bei langhaarigen, stark haarenden Hunden und/oder Katzen ist es aber tatsächlich sehr empfehlenswert, ein Modell zu nutzen, das mit Tierhaaren gut fertig wird. Neben dem speziell für Haustiere entwickelten Roomba PET kommen aber auch noch einige andere Roomba Modelle in Frage (siehe unten).

Was ist das Besondere an den PET-Modellen?

Alle Roombas haben an der Unterseite neben der Saugfunktion auch mehrere Kehrbürsten, mit denen der grobe Dreck in den Auffangbehälter gekehrt wird. Hinter den Bürsten befindet sich das Saugwerk, das den feineren Dreck einsaugt. Bei den „normalen“ Roombas wird dabei der Boden direkt gesaugt. Die PET-Modelle und alle neueren Modelle verfügen über einen speziellen Saugbehälter namens Aero Vac Bin, bei dem nicht der Boden, sondern die Bürsten abgesaugt werden. So werden Haare, die sich um die Bürsten wickeln, direkt in den Behälter abgesaugt.

Welche Roomba-Modelle eignen sich für Haustierbesitzer?

Aus der 500er-Serie (seit 2007 auf dem Markt) gibt es momentan zwei PET-Modelle: den 565 PET und 564 PET mit AeroVac Behälter und Filtern. Der Roomba 565 PET ist das Nachfolgemodell, wird mit weniger Zubehör geliefert und ist daher preislich günstiger als der 564 PET. In der Leistung unterscheiden sich die beiden Modelle nicht. Alle anderen 500er-Modelle können mit dem Aero Vac Dust Bin aufgerüstet werden (Preis ca. 60 Euro) und eignen sich dann ebenfalls bestens zur Tierhaarbeseitigung.

Die 700er-Serie (seit 2011 auf dem Markt) ist bereits standardmäßig mit AeroVac-Behältern und Filtern ausgerüstet, so dass sich alle 700er-Roombas für Haustierbesitzer eignen. Aber mit dem Roomba 775PET wird auch in der 700er-Serie ein spezieller PET-Roomba angeboten, der natürlich ebenfalls über einen AeroVac-Behälter verfügt. Zudem wird er mit einem sogenannten Virtual Halo geliefert. Dieses kleine Gerät sendet einen kreisförmigen Infrarotstrahl aus, den der Roomba als Barriere erkennt. So kann eine ca. 50cm große Schutzzone um die Wasser- und Futternäpfe gebildet werden, so dass der Roomba diese beim Saugen nicht durch die Gegend schiebt.

Ein PET-Modell der 600er-Serie (seit 2012 auf dem Markt) gibt es nicht. Aber auch die 600er-Serie verfügt bereits standardmäßig über Aero Vac Dust Bin und die Aerovac Filter. Der Unterschied zur 700er-Serie liegt darin, dass die 600er-Serie preislich günstiger ist, aber weniger Funktionen und Zubehör bietet.

Einen Vergleich aller aktuell erhältlichen Roombas finden Sie hier.

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Wie reagieren Haustiere auf den Roboter?

Ganz unterschiedlich, je nach Charakter – manche fürchten sich vor ihm, manche lieben ihn als neuen Spielkameraden, anderen Tieren ist er ganz egal und die meisten werden ihn auf Grund der Lautstärke meiden. Da der Roomba aber leiser ist als ein normaler Staubsauger, empfinden ihn Haustiere tendenziell als weniger unangenehm. In den folgenden Videos haben wir ein paar Reaktionen für sie gesammelt.

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